Der Weg zur Berufsreife

„Wenn ich groß bin, werde ich …. !“

Dieser Satz wird schon manches Mal formuliert oder gehört worden sein. Traumberufe gibt es viele. Wichtig ist herauszufinden, welcher Beruf Spaß macht, in welchem die eigenen Wünsche und Interessen am besten verwirklicht werden können.

Dieser Prozess erfordert eine Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Fähigkeiten, sowie den Anforderungen, welche die Berufsfelder und das Arbeitsleben fordern. Einen ersten praxisbezogenen Einblick und ein Kennenlernen der Berufswelt bieten im 6.Schuljahr die Wahlpflichtfächer. Sie bieten die Möglichkeit zur intensiven Auseinandersetzung. Nach Neigung oder persönlichem Interesse entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für Französisch oder eines der folgenden Wahlpflichtfächer:

Des Weiteren bieten wir zusätzlich schuleigene Wahlpflichtfächer in den Klassenstufen 7 und 8 an. Diese sind derzeit Informationstechnische Grundbildung ITG, Kunst und Sport.

Während des 6.Schuljahres durchlaufen alle Schüler die einzelnen Wahlpflichtfächer.

Jeweils 10 Wochen lang (abhängig von der Wochenzahl des Schuljahres) schnuppern sie in einem dieser Wahlbereiche. Am Ende des Schuljahres treffen sie,  zusammen mit den Eltern und Lehrern,  eine Entscheidung und wählen verbindlich, welches Wahlpflichtfach für die nächsten drei bzw. vier Schuljahre Schwerpunkt werden soll.

Im 7. Schuljahr erfahren die Schüler über welche Stärken und Fähigkeiten (Kompetenzen) sie verfügen, um in die Berufswahl zu starten. Am Ende des 2. Halbjahres wird, in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer, eine zweitägige Potentialanalyse durchgeführt.

Im 8.Schuljahr intensiviert sich die Frage: Was ist der richtige Beruf für mich? In der ersten VU-Einheit 8.1 „Leben um zu arbeiten -  Arbeiten um zu leben“ haben die Schüler die Möglichkeit, im Rahmen eines zweiwöchigen Praktikums, handwerkliche Berufe sowie den Arbeitsalltag kennen zu lernen. In den sogenannten Werkstatttagen sammeln sie, in unterschiedlichen Handwerksberufen, praktische Erfahrungen, lernen neue Fähigkeiten kennen und stellen sich neuen Herausforderungen. Auch ein Besuch des Berufsinformationszentrum (BIZ) ist Teil des Prozesses, in der Herr Olk, bis zur Entlassung, als Ansprechpartner den Schülern beratend zur Seite steht. Außerdem findet ein erstes Bewerbungstraining im Fach Deutsch sowie den Wahlpflichtfächern statt. Diese neuen Fähigkeiten/Kompetenzen werden im Anschluss an Bewerbungen für einen Praktikumsplatz angewendet, sowie in ersten Vorstellungsgesprächen erprobt und vertieft. Nach den Osterferien absolvieren die Schüler im  gewählten Beruf ein dreiwöchiges Betriebspraktikum.