Das christliche Menschenbild ist in unserer Schule tief verwurzelt und hat einen bedeutenden Einfluss auf die ethischen und moralischen Werte unserer Schule. Es prägt unser Verständnis von Menschlichkeit, Gemeinschaft und dem Umgang miteinander. Das folgende institutionelle Schutzkonzept (ISK) soll dazu dienen, unsere christliche Schulkultur zu wahren und einen sicheren sowie geschützten Lernort für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Mitarbeitende zu ermöglichen. Es soll präventive Maßnahmen zur Verhinderung von Gefahren und zur Förderung des Wohlbefindens beinhalten sowie Handlungssicherheit im professionellen Umgang mit Gefahrenpotentialen bieten. Unser ISK wurde in einer Arbeitsgruppe unter der Leitung des Schulleiters Jascha Eimann erstellt. Beteiligt waren unsere Präventionskraft Frau Katharina Both sowie die Mitglieder der Schulpastoral Frau Simone Becher und Frau Eva Günther. Anregungen des Schulsozialarbeiters Herrn Michael Herting, der Schulpsychologin Frau Ines Keiderling und dem Vorsitzenden des Schulelternbeirats Herr Martin Hofmann wurden einbezogen. Des Weiteren wurden die Ergebnisse der Schulbefragung von Lehrkräften, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Erziehungsberechtigten zur Schutz- und Risikoanalyse bei der Erstellung des ISKs berücksichtigt.

Nach fachlicher Prüfung tritt das ISK per Zustimmung durch Schulelternbeirat, Schülervertretung sowie Kollegium und Mitarbeitende am 01.05.2026 in Kraft. Das ISK wird alle fünf Jahre evaluiert und ggfs. angepasst.

Das ISK gilt für alle beteiligten unserer Schulgemeinschaft sowie für Besucherinnen und Besucher bzw. externe Dienstleister unserer Martinus Schule.

Alle Mitarbeitenden und eingesetzte Sozialassistenten bestätigen per Selbstverpflichtungserklärung den im ISK beschriebenen Verhaltenskodex und den Kriseninterventionsplan umzusetzen.

Die Schulleitung ermöglicht den Zugang und die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, Präventionsschulungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Das Schulgebäude wird regelmäßig durch Sicherheitsprüfungen kontrolliert. Bestehende Notfallpläne werden jährlich durch das Krisenteam aktualisiert.