Wer die Wahl hat, hat die Qual

Nach Neigung oder persönlichem Interesse entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für Französisch oder eines der folgenden Wahlpflichtfächer:

 

Während des 6.Schuljahres durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler, die sich nicht für Französisch entschieden haben, die Wahlpflichtfächer WuV, TuN und HuS.

Jeweils 12 Wochen lang (abhängig von der Wochenzahl des Schuljahres) schnuppern sie in einem dieser Wahlbereiche. Am Ende des Schuljahres treffen sie,  zusammen mit den Eltern und Lehrern,  eine Entscheidung und wählen verbindlich, welches Wahlpflichtfach für die nächsten drei bzw. vier Schuljahre Schwerpunkt werden soll.


Warum Französisch wählen?

  • Französisch ist eine Weltsprache
    Man spricht Französisch nicht nur in Frankreich. Es gibt weltweit ungefähr 300 Millionen Leute die französisch sprechen. Es wird zum Beispiel in vielen Ländern im westlichen und nördlichen Afrika gesprochen aber nicht nur dort ! Man spricht auch französisch in Kanada, Belgien oder in der Schweiz.
    Französisch ist auch eine wichtige Sprache in internationalen Organisationen wie beispielsweise der UNO. Wenn du in einem internationalem Kontext arbeiten möchtest, macht es Sinn für dich diese Sprache zu lernen.
     
  • Frankriech und der Tourismus
    Frankreich ist das am meistens besuchte Land der Welt! Allein in Paris gibt es fast 40 Millionen Touristen pro Jahr, aber es gibt noch viel mehr zu sehen. Frankreich hat unheimlich viel zu für Touristen zu bieten, dort gibt es einfach alles um schönen Urlaub zu verbringen. Egal ob du Berge oder Strand, Kultur und Geschichte oder einfach Städte magst, in Frankreich kann man eine schöne Zeit verbringen. Es ist von Vorteil  wenigstens ein bisschen Französisch zu sprechen, damit man seinen Urlaub noch mehr genießen kann! Außerdem sind  viele Franzosen viel netter, wenn man sie auf Französisch anspricht!
     
  • Eine weitere Fremssprache lernen
    Französisch ist eine romanische Sprache, das bedeutet, sie ist ähnlich wie Spanisch, Portugiesisch oder Italienisch aufgebaut. Wenn du eine davon sprichst, ist es wesentlich einfacher Französisch zu lernen. Es geht aber auch andersrum, wenn du Französisch lernst wird es auch einfacher für dich Spanisch oder Italienisch zu lernen. Selbst mit Englisch gibt es super viel Gemeinsamkeiten. Französisch und Englisch haben sogar 50% ihrer Vokabeln gemeinsam!
     
  • Die francophonische Welt und ihre Kultur
    Die Kultur ist schon anders als in Amerika oder Deutschland. Es gibt viele Filme, Künstler oder Musik die anders sind. Wenn es dich dafür interessiert eine neue Welt zu entdecken dann ist es eine gute Idee Französisch zu lernen, damit kann man auch seinen Horizont erweitern und sein Verständnis für die Welt verbessern.
     

Was lernen wir eigentlich ?

Natürlich gibt es Themen, Grammatik und Aufgaben zu erledigen wie im Englischen, aber der Druck ist nicht so hoch. Das wichtigste ist ein Sprachgefühl zu entwickeln und mit der Sprache zurechtkommen.

Hier sind ein paar Beispiele:

Klasse 6:Alphabet, begrüßen, zurechtkommen mit der Aussprache, sich und seine Familie vorstellen können,
einfache Frage stellen und verneinen, eine Vorstellungsvideo erstellen
Klasse 7:die Vergangenheit, über seinen Urlaub erzählen, was habe ich letzte Woche in der Schule gemacht?,
ein Podcast erstellen
Klasse 8:im Restaurant bestellen, über Hobbies reden, begründen warum man etwas mag
Klasse 9:einen Wunsch erklären können, über sein Praktikum erzählen, über seine Zukunft reden
Klasse 10:über ein Video berichten können, vergleichen können, sich in seine Studium projektieren können.


Woher weiß ich, dass Französich das richtige Wahlpflichtfach für mich ist?

Französisch ist am Anfang schwierig zu lernen. Zu Begin muss man sich etwas mehr Mühe geben als im Englischen, weil es einfach mehr Regeln gibt. Dafür hilft es dir unheimlich viel eine gute Basis in Deutsch zu haben.

  • Du hast keine Ängste zu sprechen. Es ist sehr wichtig bereit zu sein zu wiederholen.
  • Du hast Lust dich zu entwickeln.
  • Du sprichst schon eine weitere Sprache, ein plus noch wenn’s eine romanische Sprache ist.
  • Du bist neugierig und mag neue Sache lernen.

Voilà, c’est tout (hier das war es), wir hoffen dass diese Präsentation dir hilft dich zu entscheiden.
Wenn du nicht alle Bedingungen erfüllst ist er auch nicht schlimm ! Das kannst du noch entwickeln. Eine Sache ist wichtiger als alles andere; du hast einfach Lust auf Französich und bist bereit es zu probieren.

Das Wahlpflichtfach Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS) verbindet Kompetenzen aus Haushalt und Sozialpädagogik.

 

Berufsorientierung, Informatische Bildung und Ökonomische Bildung werden als Unterrichtsprinzip durchgehend vermittelt und sind die Grundlage für die unterrichtliche Arbeit und die weitere Qualifizierung aller Schülerinnen und Schüler. In den Bereichen Haushaltsmanagement, Gesundheit, Ernährung, Wohnen, erzieherisches Handeln, Konfliktmanagement, Beruf, Freizeit, Konsum, Umwelt und Gesellschaft übernehmen sie Verantwortung für sich und andere.

Die Vermittlung von planvollem Handeln und problemlösenden Fähigkeiten orientiert sich an der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler, wobei das Lernen mit allen Sinnen im Zentrum steht. Das Erlernen und Leben sozialen Miteinanders, der Blick auf die Berufswelt und zunehmend die Wichtigkeit einer ausgewogenen Work-Life Balance sind in allen Einheiten präsent.

Vielfältige Formen der Leistungserhebung

Im Wahlpflichtfach HuS werden neben den der klassischen Klassenarbeit vielfältige Formen der Leistungsmessung angewendet. Darunter zählen zum Beispiel: Hausaufgabenüberprüfungen, Portfolio-Abgaben, Berichtsmappen, Präsentationen und kurze mündliche Prüfungen.

Themenschwerpunkte in den einzelnen Klassenstufen

Klassenstufe 6

Küche als Arbeitsplatz: Hygiene und Hygienevorschriften in der Schulküche, Unfallschutzmaßnahmen, Nutzung und Bedienung von Küchengeräten, Arbeitstechniken, Lebensmittel und Lebensmittelzubereitung und Hygiene, Nahrungszubereitung, Einkauf, Tischsitten

Klassenstufe 7/8

Ernährung: Nährstoffbedarf, Arbeitsplatz Küche, Küchentechnik

Familie und Haushalt: Haushaltstechnik, Geräte und Maschinen, Textilpflege, Gebrauchsgegenstände herstellen, Arbeitsprozesse gestalten, Konsum, Werbung, Gesundheit und Freizeit

Berufsfindung: mein Platz in der Gesellschaft, Potentialanalyse, wirtschaftliche Grundbegriffe, Betriebspraktikum

Klassenstufe 9/10 Ernährung:

Kostformen, Kostformen verschiedener Kulturen, kritischer Umgang mit Quellen, Convenience-Produkte, Nährstoffbedarf, Leistungskurve, Fehlernährung, Suchtgefahren, Lebensmittel- und Textilkennzeichnung, Schadstoffe in der Nahrung, Globalisierung, gentechnisch veränderte Produkte, Welternährungsproblematik

Wohnen: erste Wohnung, mieten, finanzieren, gestalten, Finanzierung, Planung von Ausgaben, staatliche Unterstützungsmöglichkeiten, Umweltschutz im Haushalt

Familie und Erziehungsstile: Familie und Konflikte, Beratungs- und Hilfsangebote, Zusammenleben gestalten, Lebensphasen und Wohnbedürfnisse

Freizeit: Freizeitgestaltung Haushaltsorganisation, Zeitmanagement, Be- und Entlastung in der Gemeinschaft, soziale Situationen, Auswirkung von Unter- und Überforderung, Konflikte, Stress, Modeverhalten, Verbraucherberatung, Sicherheit

 

Wirtschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten sind in unserer komplexen Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Wirtschaftliches Denken und Handeln beeinflusst den Menschen in allen Lebenssituationen.

 

Ziel des Unterrichts ist die Vorbereitung auf die Arbeitswelt und auf ein eigenverantwortliches Handeln. Dies gelingt heutzutage nicht ohne ökonomische Bildung. Die Schülerinnen und Schüler werden in die Lage versetzt, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge zu erkennen.

Aus der Erkenntnis ziehen sie dann die Schlüsse für ihr eigenes Handeln, ihre weitere schulische Laufbahn und den Start in kaufmännische- und Verwaltungsberufe.

Kompetenzen

  • Die Schülerinnen und Schüler treffen bedürfnisgerechte und sozial verträgliche Entscheidungen in ökonomisch geprägten Lebenssituationen.
  • Sie analysieren und beurteilen ökonomische Strukturen, Prozesse und wirtschaftspolitische Entscheidungen als Konsument, Erwerbstätiger und Wirtschaftsbürger.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewerten und gestalten ökonomische Situationen.
  • Sie treffen begründet nachhaltige ökonomische Entscheidungen.

Quelle: Rahmenplan Wahlpflichtbereich Realschule Plus, Herausgeber: MINISTERIUMFÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT,WEITERBILDUNG UND KULTUR

Inhalte

Im Orientierungsangebot der Klassenstufe 6 erfahren die Schülerinnen und Schüler wie Preise entstehen, welche Möglichkeiten des Preisvergleiches es gibt, nach welchen Kategorien Waren für die Verbraucher getestet und wie Kaufanreize gestaltet werden.

Ab der Klassenstufe 7 beschäftigen sie sich mit betriebswirtschaftlichen Handlungsspielräumen aus der Sicht von Unternehmern und Arbeitnehmern. Sie lernen unterschiedliche Formen der Geldanlagen, die Aufgaben von Banken und Börsen und die Bedeutung von Krediten kennen.

In den Klassenstufe 9 und 10 beurteilen sie wirtschaftliche und unternehmerische Entscheidungen. Sie analysieren verschiedene Wirtschaftssysteme und beschäftigen sich mit unseren Sozialversicherungen. Die Auswirkungen globaler wirtschaftlicher Entwicklungen und die daraus folgenden Interessenkonflikte werden beobachtet und untersucht.

„Hier werden Fähigkeiten erlernt, nicht einfach nur Wissen!“

 

Das Ziel des Faches Technik und Naturwissenschaft ist es, Schüler*innen mit Herz, Hand und Verstand zum „Technischen Handeln“ zu befähigen.

In einem handlungs- und problemorientierten Unterricht werden Nacherfindungs- und Erfindungsprozesse angeleitet und gefördert. Dies erfolgt unter Anwendung fachspezifischer Methoden. Unter Zuhilfenahme der Technik- und Naturwissenschaften wird der Weg von der Problemstellung über Problemanalyse, Erkenntnisgewinnung, Lösung, Optimierung und Bewertung beschritten.

Der Prozess wird in verschiedenen Projekten durchlebt, mit zunehmender Erhöhung der Selbstständigkeit:

Klasse 6:
Werkzeugkiste

Klasse 7:
Steckspiel, Musikinstrument und Eckverbindungen aus Holz

Klasse 8:
Innengewinde in unterschiedliche Werkstoffe schneiden
und einen Kapselheber aus Metall herstellen

Klasse 9:
Kunststoffe und ihre Eigenschaften, Wasserpumpe, kleine elektrische Schaltungen

Klasse 10:
Eigenes Projekt, Programmierung und speicherprogrammierbare Steuerung

Kompetenzen, die gefördert werden:

Schülerinnen und Schüler:

  • verwenden Werkzeuge, Maschinen und Geräte sicher und fachgerecht
  • führen handwerkliche und gestalterische Fertigungstechniken selbstständig aus
  • wählen verschiedene Materialien aus und bearbeiten diese
  • erstellen und lesen technische Zeichnungen und Diagramme
  • kommunizieren, recherchieren und erschließen selbstständig Informationen
  • entwickeln Optimierungs- und Innovationsmöglichkeiten
  • testen und bewerten die Qualität von Arbeitsergebnissen und Arbeitsprozessen mit selbstständig entwickelten Verfahren und Kriterien
  • beurteilen die Eigenschaften von Technologien (Energiebilanz, Ökobilanz)

Diese Fähigkeiten sollten die Schüler mitbringen:

  • Interesse an Naturwissenschaften, Technik und handwerklichem Arbeiten
  • Gerne experimentieren sowie genau und sauber arbeiten können
  • Mathematisches Verständnis
    • Räumliches Vorstellungsvermögen
    • Handwerkliches Geschick
    • Geschick im Umgang mit Werkzeugen/ Maschinen
    • Körperliche Belastbarkeit

Das Fach passt gut zu allen technischen und naturwissenschaftlichen Ausbildungsberufen.


Des Weiteren bieten wir zusätzlich schuleigene Wahlpflichtfächer in den Klassenstufen 7 und 8 an. Diese sind derzeit Informationstechnische Grundbildung (ITG), Kunst und Sport.